ambivalent: Turboweekend

Das Reeperbahnfestival liegt hinter Hamburg, wir haben das glaub ich alle ganz gut über die Runden gebracht. Ich habe mich gegen ein Bändchen entschieden, für entspanntes vorm Molotow sitzen und die kostenlose Konzerte mitnehmen. Doch wie der Zufall es wollte, hatte ich am letzten Tag doch noch die Möglichkeit, ein paar Bands in den Clubs zu sehen. So kam ich in den Genuss, mir am Reeperbus vier akustische Songs der dänischen Band Turboweekend anzuschauen. Und ja, ich war begeistert, von der Stimmung und der Stimme des Sängers Silas Bjerregaard. Somit fand ich mich, nach einem leider von schlechtem Sound begleiteten Tunng-Auftritt im Knust, im Indra ein, um eben jene Turbwoweekend zu sehen, die ein lauteres energiegeladenes Set versprochen hatten. Das war es. Aber leider war es auch nicht mehr. Die Stimme des Sängers ging unter, seine Posen waren leider im Stil von großen Rockern und manchmal wahnsinnig peinlich. Rein musikalisch zwar alles sehr cheesy, sonst gar nicht so schlecht. Und trotzdem konnte ich es den willenlos tanzenden und jubelnden Mädels nicht gleichtun, blieb aber bis zur letzten Minute, weil ich auf einen Lichtschimmer hoffte. Nur musste ich mir häufiger das Grinsen verkneifen. Vielleicht hält ja ihre EP Shadow Sounds was Silas beim Konzert versprochen hat…

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