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I never went south – Aldrei Fór Ég Suður 2015

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Iceland is not just well known for its unique and wild nature, it is very well known for its grand music scene and festival culture. More than twenty big and smaller festivals are held during the whole year.

Now these days it comes up to “Aldrei Fór Ég Suður”, which will take place on easter (3.-5. of april) in Isafjörður – the capital of the beautiful westfjords of Iceland. This music festival was originally founded by musician mugison​ and his pabbi – only icelandic musicians are playing free shows all over the town…in that case “aldrei fór ég suður” means “I never went south”.

So on Easter you could see the small city of Isafjörður crowded with music lovers and musicians like Gudrid Hansdottir, Valdimar​, Pink Street Boys, Boogie Trouble​, Prins Póló, Rythmatic​ and Júníus Meyvant​!

If they never went south, then we are going north (west)!

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10 Jahre DevilDuck

Und wieder einmal wird einem bewusst, dass die Zeit sich ziemlich beeilt. Nicht zuletzt nach der Erinnerungsmail, dass am heutigen 18. Oktober im Nochtspeicher in Hamburg 10 Jahre DevilDuck Records gefeiert werden. Z E H N  Jahre!!! In manchen Ohren klingt das alles nicht viel, aber in den Zeiten in denen es kleinere unbekannte Bands und ihre kleinen Labels nicht besonders leicht haben, ist das mehr als ein Grund zum Feiern. Deshalb wird hier nicht weiter über die achsoschweren Zeiten gejammert, sondern sich lieber gefreut, dass Jörg Tresp und sein Team von DevilDuck Records ein Händchen für schöne Töne haben, dass das Hamburger Label ein Garant für Gefühl und gute Musik ist. Deshalb vertrauen ihnen Bands wie unter anderem Dangers Of The Sea, Max Paul Maria, Sea Wolf und nicht zuletzt Talking To Turtles.

Zu diesem schönen Anlass wird heute in den Nochtspeicher geladen, um nicht nur mit einem Kaltgetränk auf die vergangenen und mindestens die kommenden 10 Jahre anzustoßen, sondern auch um den Tönen von Talking To Turtles, Sea Wolf, The Dope und Max Paul Maria zu lauschen.

Ein Prosit!
Schön, dass es euch gibt!

Stand der Dinge…

Hier war und ist es ziemlich leise in den letzten Monaten. Ich wohne seit ein paar Monaten in Island, wo die Zeit bislang häufig knapp war. Das möchte ich ändern, weiß nur noch nicht ob ich es in dem Umfang ändern kann, wie ich möchte. Deshalb könnt ihr auch gern auf die Facebook-Seite rüberschlappen, denn dort schaffe ich es häufiger Musiktpps, neue Alben, On-Tour-Daten und andere Dinge an die richtigen Ohren zu bringen.  Und sonst nicht müde werden und auch hierher wiederkommen. Danke für die Aufmerksamkeit!

Hasenschaukel – Die Rettung

Hier ist es etwas still geworden, weil ich mich zur Zeit nicht weit vom Nordpolarkreis in Island befinde. Das heißt aber nicht, dass ich hier abgeschnitten bin von der Welt. Ich beobachte diese sogar ziemlich genau, mit etwas Distanz. Deshalb freut es mich besonders, dass sich in Sachen Hasenschaukel in den letzten Wochen einiges getan hat. Erst hieß es, dass die Hasenschaukel schließen wird, dann dass die Besitzer Anja und Tan auf der Suche nach potentiellen Übernehmern sind und nun scheint ein Rettungsplan geschmiedet zu sein, den es jetzt in die Tat umzusetzen gilt:

Im Mai gibt es diverse Rettungs-Konzerte und -Aktionen. Auf deren Facebook-Seite bleibt ihr immer up to date (auch als nicht Facebook-User). Des Weiteren ist heute die Crowdfunding-Rettungs-Aktion in die zweite, in die Geldsammelphase gegangen. Es werden mindestens 12000 Euro benötigt, um nach dreimonatiger Neugestaltungsphase zum Reeperbahnfestival wieder öffnen zu können. Eigentlich gar nicht so viel Geld, wenn genug Menschen mitmachen. Warum es wert ist, diesen schönen Ort zu erhalten, habe ich hier ausführlich erklärt und auch Anja und Tan tun dies in ihrem kleinen hübschen Video.

SUPPORT YOUR LOCAL LIEBLINGSLADEN (MUSIKLIEBHABERLADEN, LIEBLINGSTRESEN, HERZMENSCHEN)

Why don’t you dance to the music…

…I hear inside my head?!

So oder so ähnlich könnte das Motto zu der am 15. März stattfindenden Heartphones – Kopfhörer-Party im Hamburger Knust sein. Kopfhörerparty? Klingt komisch, aber tatsächlich ist es eine der wenigen Tanzveranstaltungen, bei denen nur sehr wenige Menschen eine Fresse ziehen. Stell dir vor: du kommst in den Club, siehst die Menschen tanzen und hörst sie kichern oder unverständlich singen. Und du stellst fest “irgendwas fehlt doch!”. Und Sekunden später fällt dir auf “die Musik”. Erst zweifelst du, bist gehemmt, als du die Kopfhörer aufsetzt. Aber eigentlich ist es ganz einfach, genauso einfach wie auf einer normalen Party. DEIN Song kommt und du denkst “Juchuuu”, du denkst es nicht nur, du sagst es laut. Im nächsten Moment merkst du wie du rot wirst, weil du weißt, dass ja jeder dich hören könnte, der die Kopfhörer nicht auf hat. Dann wieder DEIN Song und du fängst an zu tanzen und mitzusingen. Und plötzlich ist es dir egal. Du tanzt weiter, deine Freunde auch…manchmal aber in einem anderen Takt, als zu dem Song, zu dem du grad tanzt. Denn sie tanzen nicht zu der Musik die grad auf deinen Ohren sitzt, sondern haben einen der anderen zwei weiteren Kanäle gewählt. Lippen bewegen sich, alles lacht und tanzt. Nach einer Weile treibt dich der Durst zur Bar, du nimmst die Kopfhörer ab und freust dich, dass du dem hübschen Barmann nicht etwas entgegenschreien musst, sondern im normalen Ton dein Getränk bestellen kannst. Und dann stellst du dich kurz zur Seite und schaust dich um…Menschen die völlig befreit laut und in ihrer eigenen Sprache mitsingen. Und du lachst, aus vollem Herzen, nicht weil du dich lustig machst, sondern weil es eine so entspannte Stimmung ist und ja, auch weil es ein bisschen witzig ist. Alle lächeln sich an, alle haben Spaß, alles tanzt. Und am Ende des Abends wirst du glücklich sein, weil du zu der Musik getanzt hast, die in deinem Kopf war, ausgelassen und glücklich. Und das macht die Heartphones-Kopfhörerparty. glücklich!

PASS!ON VICTIM Vol. 5

Eine Liebe zur Musik, eine Liebe zu den Tönen. So könnte der Arbeitstitel der PASS!ON VICTIM-Macher heißen, denn am 25. Januar holt das Hamburger Label popup-records schon zum fünften Mal Bands auf die Bühne, die man beim Reinhören schnell ins Herz geschlossen hat oder sie schnell in selbiges schließen wird, wenn man sich überraschen lassen möchte. Dieses geschah mit mir, als ich mich durch die Dänen von Striving Vines lauschte. Die wohlig warme Stimme hat mich irgendwo dahin gebracht, wo das Feuer knistert, wo es gemütlich ist. Diesmal scheint die kleine feine Konzertreihe unter einem mehr gitarrenlastigen Stern zu stehen, brachten noch Oscar And The Wolf ein paar elektronische Klänge in ihr Live-Set im Oktober letztes Jahr. Denn mit Kevin Devine findet man einen Künstler im Programm, der schon mit Manchester Orchestra unterwegs war (und sein wird auf deren kommender US-Tour) und solo eher die ruhigeren Singer-Songwriter-Töne anschlagen wird. We Invented Paris dagegen heizen dem geneigten Publikum dann wieder etwas ein, bevor das Knust abschließend der Motorbooty Party des Molotow Asyl gewährt und die Füße blutig getanzt werden. Tickets kosten an der Abendkasse 19Euro, aber noch habt ihr Zeit, euch im Vorverkauf für 16,30Euro eine Karte z.B. bei der Theaterkasse Schumacher zu holen.

20:00 – Einlass
20:45 – 21:25 Striving Vines
21:50 – 22:35 Kevin Devine (solo)
23:00 – 23:50 We Invented Paris
0:00 – Motorbooty Party

So this is the new year…

…noch nicht ganz, aber in ein paar Stunden ists soweit. Ganz dem Sinnieren über die vergangenen 12 Monate kann auch ich mich nicht entziehen. War 2013 ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Wie wird wohl 2014? Keine Ahnung, so recht finde ich keine Einteilung. Wie schon 2012 ist auch dieses Jahr ein Zwischenjahr gewesen, ein Lückenfüller. Nur wofür ist noch die Frage. Musikalisch gabs da auf jeden Fall einige tolle Momente, von Platte wie auch live. Große Bedeutung hatten neben meinen Dauerrotationen Love A und OK Kid auch Daughter, das Haldern Pop fand ich eines der gelungensten der letzten Jahre und das Junip-Konzert hat mir 2013 am besten gefallen. Wie es nun 2014 werden wird? Anders. Dinge werden sich verändern, meine Herzensstadt wird sich verändern, schon allein mit dem Umzug des Molotow (hoffentlich gibt es ihn) und dem “Ende” der Hasenschaukel. Ich werde mich verändern. Eines weiß ich aber jetzt schon, dass ich die Band All The Luck In The World lieben werde. Und das ist auch mein Arbeitstitel für 2014: All The Luck In The World.