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Rotation: The Slow Show

TSS_white_water_artwork_front 2500pxTall dark towers are building up, candles burning while the piano sets in. The choir is opening the album “White Water” of the Manchester based band The Slow Show. When the first lines of “Dresden” pass your mind, you see yourself walking through the nighty roads of this beautiful city in the eastern part of germany, packed in a warm coat, the scarf blocking the cold. The sound of “White Water” is not a fluffy springy piece of music. But that really doesn’t matter.

After they selfpublished their first EP “Brother” in 2012, they got attention from the german Haldern Pop Festival and finally, after they played there last summer, Haldern Pop Recordings will release this dark pearl of music. And it seems to be the best place for them, as they will be accompanied by bands and musicians like All The Luck In The World, Alcoholic Faith Mission and Emanuel And The Fear.

“White Water” is a dark river, slowly floating, until it hits a dangerous spot with high massive walls out of violines, pianos and tragic but anthemic orchestra. Sometimes it’s just a peaceful stream. But there is always the dark sound of Rob Goodwin’s voice, who could be related to Matt Berninger of The National. This “White Water” is sometimes all about to suck people into it’s waves (“Brother”), about loss, last goodbyes, searching for the meaning of life, about growing old (“God Only Knows”), love (“Paint You Like A Rose”) and dancing on a “Bad Day”. And this is the most powerful beauty; finding the way through the world and keeping a dance in mind. Even if you are suffering spring fever, you should listen to this heavy but warm hearted, tender and carefully sound of emotional darkness.

You can find The Slow Shows “White Water” from 6th of march in your favourite record shops or order it here or in the Haldern Pop Shop.

on tour:
06.03.15 London, Hackney
21.05.15 Köln, Luxor
22.05.15 Haldern, Haldern Pop Bar
23.05.15 Dortmund, Way Back When Festival
24.05.15 Beverungen, Orange Blossom Festival
25.05.15 Hamburg, Prinzenbar
26.05.15 Berlin, Privatclub
27.05.15 Dresden, Beatpol
28.05.15 Vienna, Chelsea
29.05.15 München, Strom
31.05.15 Zürich, Papiersaal
04.06.15 Leeds, Brudenell Social Club
05.06.15 Nottingham, The Bodega Social Club
07.06.15 Bristol, Louisiana
08.06.15 Manchester, Manchester Gorilla

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Zugehört: All The Luck In The World

Stimmung durch Bilder und Musik – das konnten die Haldern-Video-Macher schon immer irgendwie. So verwunderte es nicht, dass mich der Song “Your Fires” zum ersten Haldern-Video für 2014 vom Dezember derart gefangen nahm und mich sofort mit voller Breitseite auf den Namen der Band stieß, zu der jener Song gehört. Gewöhnlich ist es mit langen Bandnamen immer etwas schwierig, doch wenn es sich um einen so schönen Namen wie bei All The Luck In The World handelt, sollte man sich Zeit und ein Ohr nehmen, diesem weltlichen Glück zuzuhören. Eigentlich wollten die drei unglaublich jungen Iren “nur” ihre Musik in ihrem Wohnzimmer für Freunde aufnehmen, doch mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum (Haldern Pop Recordings /Barfilm Records) werden sie nun in mehreren Wohnzimmern zu Gast sein.

Dass es sich dabei nicht um die Neuerfindung des Singer-Songwriter-Genres handelt, dürfte schnell klar sein. Aber muss es denn immer was neues sein in dieser Welt, in der überall mit Neuheiten und Neuerungen geworben wird?! Kann man sich nicht auch auf bereits Bestehendes besinnen? Man kann, im Fall von All The Luck In The World!

Nicht schlecht staunten sie vermutlich, als ihr Video zu ihrem Song “Never” binnen kürzester Zeit auf mehrere zehntausend Klicks kam. Grund war eine Schaltung des Songs für einen großen Reiseanbieter. Neil Foot, Kelvin Barr und Ben Connolly spielen in ihrer Musik mit ganz einfachen Mitteln, Inhalte die den Menschen bewegen, Töne die ihn berühren. Man hat das Gefühl neben ihnen im Wohnzimmer zu sitzen, während die Jungs von den Fleet Foxes und Foals zusammen Karten spielen und der Kamin knistert. Ausgelassenes Lachen zwischen Songs über Liebe, Freundschaft und Verlust, hier und da ein Schlückchen Wein. Man fällt sich in die Arme beim Abschied später am Abend, wenn alle in ihren schweren Winterschuhen in die Nacht verschwinden und einen mit einem wohligwarmen und aufgehobenen Gefühl zurücklassen. Glück kann so einfach sein!

Erstveröffentlicht auf concert-news.de

So this is the new year…

…noch nicht ganz, aber in ein paar Stunden ists soweit. Ganz dem Sinnieren über die vergangenen 12 Monate kann auch ich mich nicht entziehen. War 2013 ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Wie wird wohl 2014? Keine Ahnung, so recht finde ich keine Einteilung. Wie schon 2012 ist auch dieses Jahr ein Zwischenjahr gewesen, ein Lückenfüller. Nur wofür ist noch die Frage. Musikalisch gabs da auf jeden Fall einige tolle Momente, von Platte wie auch live. Große Bedeutung hatten neben meinen Dauerrotationen Love A und OK Kid auch Daughter, das Haldern Pop fand ich eines der gelungensten der letzten Jahre und das Junip-Konzert hat mir 2013 am besten gefallen. Wie es nun 2014 werden wird? Anders. Dinge werden sich verändern, meine Herzensstadt wird sich verändern, schon allein mit dem Umzug des Molotow (hoffentlich gibt es ihn) und dem “Ende” der Hasenschaukel. Ich werde mich verändern. Eines weiß ich aber jetzt schon, dass ich die Band All The Luck In The World lieben werde. Und das ist auch mein Arbeitstitel für 2014: All The Luck In The World.

Haldern Pop 2014 – Trailer 1

Alle Jahre wieder zu Weihnachten gibts den ersten Trailer zum längst ausverkauften Haldern Pop 2014.

Ich bin ein bisschen taumelig, nicht nur dem schwindelerregenden Video verschuldet, sondern vor Glück. Denn mit All The Luck In The World, Champs, Fink und Chet Faker ist das alles in der Tat eine tolle Weihnachtsüberraschung.