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PASS!ON VICTIM Vol. 5

Eine Liebe zur Musik, eine Liebe zu den Tönen. So könnte der Arbeitstitel der PASS!ON VICTIM-Macher heißen, denn am 25. Januar holt das Hamburger Label popup-records schon zum fünften Mal Bands auf die Bühne, die man beim Reinhören schnell ins Herz geschlossen hat oder sie schnell in selbiges schließen wird, wenn man sich überraschen lassen möchte. Dieses geschah mit mir, als ich mich durch die Dänen von Striving Vines lauschte. Die wohlig warme Stimme hat mich irgendwo dahin gebracht, wo das Feuer knistert, wo es gemütlich ist. Diesmal scheint die kleine feine Konzertreihe unter einem mehr gitarrenlastigen Stern zu stehen, brachten noch Oscar And The Wolf ein paar elektronische Klänge in ihr Live-Set im Oktober letztes Jahr. Denn mit Kevin Devine findet man einen Künstler im Programm, der schon mit Manchester Orchestra unterwegs war (und sein wird auf deren kommender US-Tour) und solo eher die ruhigeren Singer-Songwriter-Töne anschlagen wird. We Invented Paris dagegen heizen dem geneigten Publikum dann wieder etwas ein, bevor das Knust abschließend der Motorbooty Party des Molotow Asyl gewährt und die Füße blutig getanzt werden. Tickets kosten an der Abendkasse 19Euro, aber noch habt ihr Zeit, euch im Vorverkauf für 16,30Euro eine Karte z.B. bei der Theaterkasse Schumacher zu holen.

20:00 – Einlass
20:45 – 21:25 Striving Vines
21:50 – 22:35 Kevin Devine (solo)
23:00 – 23:50 We Invented Paris
0:00 – Motorbooty Party

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ambivalent: Turboweekend

Das Reeperbahnfestival liegt hinter Hamburg, wir haben das glaub ich alle ganz gut über die Runden gebracht. Ich habe mich gegen ein Bändchen entschieden, für entspanntes vorm Molotow sitzen und die kostenlose Konzerte mitnehmen. Doch wie der Zufall es wollte, hatte ich am letzten Tag doch noch die Möglichkeit, ein paar Bands in den Clubs zu sehen. So kam ich in den Genuss, mir am Reeperbus vier akustische Songs der dänischen Band Turboweekend anzuschauen. Und ja, ich war begeistert, von der Stimmung und der Stimme des Sängers Silas Bjerregaard. Somit fand ich mich, nach einem leider von schlechtem Sound begleiteten Tunng-Auftritt im Knust, im Indra ein, um eben jene Turbwoweekend zu sehen, die ein lauteres energiegeladenes Set versprochen hatten. Das war es. Aber leider war es auch nicht mehr. Die Stimme des Sängers ging unter, seine Posen waren leider im Stil von großen Rockern und manchmal wahnsinnig peinlich. Rein musikalisch zwar alles sehr cheesy, sonst gar nicht so schlecht. Und trotzdem konnte ich es den willenlos tanzenden und jubelnden Mädels nicht gleichtun, blieb aber bis zur letzten Minute, weil ich auf einen Lichtschimmer hoffte. Nur musste ich mir häufiger das Grinsen verkneifen. Vielleicht hält ja ihre EP Shadow Sounds was Silas beim Konzert versprochen hat…