Category Archives: pictures in my mind

Zugehört: New Partner

New_Partner_FrontEs ist Februar, wir streunen schon viel zu lange einsam und allein umher, sitzen an Bars mit mehr als einem Glas Rotwein, erzählen jedem der es nicht hören will, wie gut es ist so frei zu sein oder schweigen mit betretener Mine vor uns hin. Und wir klammern uns an jeden Strohalm, an jeden Jackenärmel oder nur an ein freundliches Lächeln, um uns dann beim Einschlafen selbst die Hand zu halten.

Und dann wacht man auf mit den ersten Klängen von New Partner, mit der Stimme Björn Wahlströms, die sich sofort in das Loch im Bauch brennt, die I am Kloot-Synapsen aktivieren und man fühlt sich geborgen, verstanden, begleitet in seiner Sehnsucht. Eine Sehnsucht die dank Stargazer Records und New Partner nun mit Americana- und Folk-Klängen begleitet wird, eine Sehnsucht die von Verlust, den eigenen Wurzeln, Familiengeschichten und natürlich Liebe erzählt. Und zwischen all dem findet sich mit “I won’t kill you” ein kleiner Stomper á la Two Gallants, der einen plötzlich aufspringen lässt aus der Ruheposition, die Füße und Hände zappeln unkontrolliert, bevor man bei “Long Lost Wish” wieder in die Ausgangsposition verfällt.
Doch man sitzt nicht mehr allein in der Ecke, man hat mit Ruppel und Stefan von Grant Creon, Per von Bring The Mourning On und Golden Kanine und dem Videographer (“Fading Trail” von Bring The Mourning On, “Climb” von Golden Kanine) und Idle Hands-Mastermind Björn Wahlström neue Leidensgenossen, New Partner halt. Zwar treten sie einem nicht in den Arsch, doch ist gemeinsames Leiden, Sehnsüchteln und Wein trinken doch besser als es allein zu tun.

Ab dem 20. Februar beim Plattenhändler eures Vertrauens oder als Pre-Order bei Stargazer Records!

New_Partner_Print

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Stand der Dinge…

Hier war und ist es ziemlich leise in den letzten Monaten. Ich wohne seit ein paar Monaten in Island, wo die Zeit bislang häufig knapp war. Das möchte ich ändern, weiß nur noch nicht ob ich es in dem Umfang ändern kann, wie ich möchte. Deshalb könnt ihr auch gern auf die Facebook-Seite rüberschlappen, denn dort schaffe ich es häufiger Musiktpps, neue Alben, On-Tour-Daten und andere Dinge an die richtigen Ohren zu bringen.  Und sonst nicht müde werden und auch hierher wiederkommen. Danke für die Aufmerksamkeit!

So this is the new year…

…noch nicht ganz, aber in ein paar Stunden ists soweit. Ganz dem Sinnieren über die vergangenen 12 Monate kann auch ich mich nicht entziehen. War 2013 ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Wie wird wohl 2014? Keine Ahnung, so recht finde ich keine Einteilung. Wie schon 2012 ist auch dieses Jahr ein Zwischenjahr gewesen, ein Lückenfüller. Nur wofür ist noch die Frage. Musikalisch gabs da auf jeden Fall einige tolle Momente, von Platte wie auch live. Große Bedeutung hatten neben meinen Dauerrotationen Love A und OK Kid auch Daughter, das Haldern Pop fand ich eines der gelungensten der letzten Jahre und das Junip-Konzert hat mir 2013 am besten gefallen. Wie es nun 2014 werden wird? Anders. Dinge werden sich verändern, meine Herzensstadt wird sich verändern, schon allein mit dem Umzug des Molotow (hoffentlich gibt es ihn) und dem “Ende” der Hasenschaukel. Ich werde mich verändern. Eines weiß ich aber jetzt schon, dass ich die Band All The Luck In The World lieben werde. Und das ist auch mein Arbeitstitel für 2014: All The Luck In The World.

Lieblingscover: Dråpe – Canicular Days

Drape - Canicular Days
Dråpe kommen aus Norwegen und präsentieren auf ihrem bereits am 8. November erschienenen Album “Canicular Days” eine wunderbar fluffig, flirrende Mischung aus Dream-Pop, Postrock, Shoegaze und Psychedelia. Und das wirkt – ganz gegensätzlich zur melancholischen skandinavischen Winterschwere – äußerst lebhaft und irgendwie sommerlich. Das Cover tut da sein übriges. Wunderschön!

Always Love…

Musikalisch gesehen bin ich manchmal ein Spätzünder, will ich oft erst dann auf den Zug aufspringen, wenn der schon längst im nächsten Bahnhof ist. Ich nehme mir jedoch heraus, selbst zu entscheiden wann und ob ich etwas mag oder nicht. Und das kann eben auch ein bissel später sein. So geschehen mit Nada Surf. Der Name ist mir damals schon lange aufgefallen aber irgendwie waren die Zeiten von Spotify und schnell mal reinhören noch nicht so aktuell, wie heute. So verliebte ich mich Hals über Kopf in der Studentendisco in “Popular”, der von mir bis heute am wenigsten gehörte Nada Surf Song. Danach war ich Feuer und Flamme, reiste zu allen Konzerten die in meiner Nähe waren, kaufte alle Alben die sie rausgebracht hatten. Und diese Liebe hält an und wird vermutlich bleiben.

Diese Band ist ist mehr als Musik, ihre Songs sind seit langem ein guter Begleiter, ein guter Freund. Januar 2006, als ich auf dem Weg zum Flughafen war, um Urlaub in Nordirland zu machen: Die Sonne ging grade am Horizont auf, als ich außer Atem in dem gerade so erreichten Zug saß und mir auf meinen Kopfhörern “Sit on a train, reading a book, same damn planet every time i look. Try to relax and slow my heartbeat, only works when i’m dead asleep. Been thinking and drinking all over the town, must be gearing up for some kind of melt-down.” entgegensäuselte.

Mittlerweile dürfte ich sie um die 15 Mal live erlebt haben. Es gab wahnsinnig gute, euphorische, tolle Konzerte, aber es gab auch – zum Ende ihrer vorletzten großen Tour – eher ernüchternde Konzerte, weil die Band dringend Urlaub brauchte. Nachdem sie 2011 beim Rolling Stone Weekender wieder “da” waren, haben sie im März 2012 alles wieder gut gemacht, ein wunderschönes Akustik-Konzert im Michelle Records und danach ein wahnsinnig energiegeladenes Konzert in der Markthalle gegben.

Zwar hat sich ihre Musik ein wenig verändert, bewegt sich nicht mehr im manchmal wütenden Aufbegehrungsgefilde, sondern plätschert eingängig vor sich hin. Live lassen sie das Plätschern aber meist zu Hause. Zum Glück! Schön auch, dass Matthew Caws zusammen mit Juliana Hatfield das musikalische Projekt Minor Alps ins Leben gerufen haben, deren Album “Get There” am 15. November veröffentlicht wird.

Und heute Gänsehaut…beim Hören von alten Songs. Aber bei wem bleiben die Augen trocken und das Herz kalt, wenn man Zeilen wie folgende hört!?

And i almost love this town
when i’m by your side.
You woke me from a long sleep
And i’m almost back
Closer than ever
To finding the hidden track
If i told you the truth
You wouldn’t like what i said
I almost believed i was dead
There’ll be no more waiting
You’re gonna melt all the ice
In our heads
There’ll be no more crying
You’re gonna make it all better instead.

http://www.youtube.com/watch?v=dcJvQeuMYes

Happy Birthday Freddy…

Heute wäre Freddy Mercury 67 Jahre alt geworden. Wer den Namen nicht kennt, dem sollte man eine Lektion erteilen, eine gewaltige. Haben doch Queen damals Musikgeschichte geschrieben. Ich habe damals geweint, als er 1991 gestorben ist. Ich war 10 Jahre alt, konnte noch nicht so richtig fassen und wissen, warum er starb, ich wusste nur dass er an den Folgen einer schlimmen Krankheit starb. Viel wichtiger war damals aber, dass ich mit ihm einen Teil meiner Kindheit verband. Queen war damals die Lieblingsband meines Schwarms aus der Grundschule. Und gibt es nicht einen schöneren Grund, als wegen tiefgründiger Gefühle zu einer Band zu finden? Naja, wie tiefgründig die Gefühle waren, sei mal dahin gestellt. Ich erinnere mich noch an damals, ich mag Queen nach wie vor, wenn auch der Schwarm einer von vielen (höhö) geworden ist. “Don’t Stop Me Now” war dann während des Studiums häufig der Song, der in der WG lief, wenn wir Mädels uns für irgendeine Studentenpartie aufhübschten. Danke Freddy, für alles!

Haldern Pop 2013: Baby, let’s get old!

Die Reisetasche ausgepackt, die Maschine rotiert, der frische Sonnenbrand mit Aprés-Sun gepflegt – mitten drin im Haldern-Blues. Denn jedes Mal wird man in die kalte, graue Realität zurück geworfen, wenn man drei Tage am schönsten Ort im Sommer war: Haldern.

Während es erleichternd kühl und regnerisch am Abreisedonnerstag in der schönen Stadt im Norden losging und während der Fahrt bereits in die ersten Töne der Alben von Volcano Choir und Oscar & The Wolf reingehört wurde, verzogen sich die Wolken und versprachen aus dem diesjährigen Haldern Pop wieder ein Stück Sommerurlaub zu machen. Obwohl bereits gegen 12 Uhr so einiges los war auf dem Campingplatz, gestaltete sich die Platzsuche für 12,5 Menschen mehr als entspannt. Entspannt wollten wir es auch angehen lassen und so wurde das Festival mit Grill und Geburtstagsbier  eingeläutet. Und auch der zelebrierte Weg ins Dorf hätte nicht schöner sein können.

Haldern13_Asgeir1Bei den ersten Klängen vom Isländer Asgeir wurde bereits klar, warum das Haldern Pop etwas besonderes ist. Verhuschte Musik von einem Isländer mit Wollmütze und stets geschlossenen Augen vorgetragen…das klingt banal, ist es aber nicht, wenn die Menschen um einen rum still sind, wenn man durch die geöffneten Fenster das rauschen der Straße und das raunen der davor Wartenden hört. Entspannter kann so ein Wochenende nicht starten. So entspannt, dass nur noch die letzten Töne der We Were Promised Jetpacks gehört werden konnten. Torkelnd und überglücklich strahlend fragte ein sichtlich betrunkener Fan “Wo ist der Ausgang” und rief nach meinem Rat “Du musst dir die Jetpacks anschauen, das ist das beste!”.

Entgegen der letzten Jahre, blieb ich am ersten Festivaltag, den es offiziell erst seit ein paar Jahren gibt, auf dem Gelände und ging nicht schon zu Sonnenuntergangszeit in den Schlafsack, sondern leistete den Suuns noch Gesellschaft, die eine düster-krachige Atmosphäre schufen. Diese wurde dann von John Grant in eine zerbrechliche mit energetisch schwülstig schönen Passagen mit politischen Aussagen  umgewandelt und ließ mich dennoch verfrüht aber mit offenem Mund (vor Begeisterung) selig in meinen Schlafsack schlüpfen.

Haldern13_mood25Der Freitag begann wie ein Festivafreitag eben beginnt: mit verwirrtem Orientierungsunsinn, der sich schnell legte durch langes Anstehen an den Duschen und dem Kaffeestand. Aber auch hier kein Stress, keine pöbelnden Menschen, eher verknautschte Gesichter mit zerzaustem Haar und Füßen die in Badeschlappen steckten. Wer Ben Caplan sich in der Pop Bar anschauen wollte, der musste früh aufbrechen, denn als ich mich mit Asgeir Trausti zu einem Interview traf, war an kein Reinkommen mehr zu denken. So kam ich aber wenigstens pünktlich ins wohligwarme Spiegelzeit zu Bears Den, die mit ihrem erdigen Folk das Publikum zum Jubeln brachte.

Leider hatte ich vor lauter Spiegelzeltschlange-Warten den Eröffnungsmoment auf der Hauptbühne verpasst, den ich so mag: die vier Jahreszeiten und dann Hein Fogger, der das Festival eröffnet. Aber die letzten Töne von Ja, Panik und die volle Hamburger Schule-Dröhnung von den Goldenen Zitronen bekam ich an einem schattig schönen Plätzchen mit. Dieser Platz links vor der Hauptbühne ist einer meiner Lieblingsplätze…Alles was das Herz begehrt bei so heißem Wetter: frischer Frucht-Smoothie, Milchkaffee, Melonenstückchen. Überhaupt war das Essensangebot wieder erstklassig. Neben Bekanntem und dem allseits beliebten Handbrot gab es wieder das Straßencafé mit Spanferkel, einen Lachs-Stand und selbstgemachte holländische Pommes.

Haldern13_Villagers4Einer der schönsten Auftritte des Festivals bot sich gegen Abend mit Tom Odell, dem Durchstarter. Den wird man nicht mehr auf einem kleinen Festival sehen. Und irgendwie zu Recht, denn dieser Typ macht mehr als nur Klavier zu spielen. Er lebt seine Songs, er fühlt sie, er überträgt das auf seine Zuschauer und -hörer. Es waberten die Seifenblasen, Konfetti wurde gestreut, die Sonne schien durch die Wipfel und das vornehmlich junge weibliche Publikum in den ersten Reihen jauchzte glückselig. Ein weiteres Highlight präsentierten die Villagers mit einem gut gelaunten, wie schon beim diesjährigen Hamburger Konzert zappeligen Sänger. Jede Zeile mitgesummt, jede Melodie erkannt und beim angestimmten “Happy Birthday to you” mitgesungen. Im Gegensatz der sich mir nicht ganz erschließenden Sophie Hunger, berührten mich Conor & Co.

Berührt hat auch das seit Jahren allererste Konzert von James. Mit keinerlei Erwartungen vor der Bühne gestanden, eher befürchtet, dass sie ähnlich belanglos und langweilig sein könnten, wie im Vorjahr Wilco. Doch mitnichten! Bereits beim zweiten Song kletterte James-Frontmann Tim Booth ins Publikum und wurde umjubelt. Er bestach nicht nur durch seine Sympathie, sondern auch durch seine klare Stimme,  seine Tanzeinlagen und sein Händchen alle Sicherheitsvorschriften mit dem Aufruf an die Fans, auf die Bühne zu kommen, über den Haufen zu werfen. Dann folgte ein nächster großer Lichtpunkt, wenn auch es im Zelt bereits muckelig düster war: Owen Pallett. Dieser verzauberte mich völlig mit seiner Geige, seiner Loopstation, seinem leicht lispelndem Ton. Ich gab mich einem Sekundenschlaf hin, aus dem ich mit pompösem Geigensound dennoch sanft wieder geweckt wurde.

Haldern13_mood11Der Samstag, der kühlere Freund der anderen Tage, startete mit dem letzten Grillgut, welches sich dank Trockeneis dennoch gut gekühlt ohne Magenverrenkungen genießen ließ. Der obligatorische Gang zum nahegelegenen Reiterhof und zum See fiel diesmal auf den Samstag, war aber nicht minder schön. Irgendwie toll und nicht selbstverständlich, wie entspannt auch die Hofbesitzer zu sein scheinen, wenn sie ihre Pferde auf den Weiden laufen lassen, obwohl es von der sehr nahen Bühne jede Menge Krach gibt.

Musikalisch starteten wir recht beschwingt mit tanzenden Beinen zu Duologue, die live noch mehr an Tom Yorke erinnern, jedoch keine billige Kopie sind. Viele Erwartungen steckte ich von vornherein auch in Dan Croll, der mich aber leider mit einem eher nicht fesselnden Auftritt nicht so richtig überzeugte. So mischte ich mich lieber unter die Menschen, die es sich im Biergarten im Schattigen bequem gemacht hatten. Nach den ersten wunderbar schweren Orgeltönen von Anna von Hausswolff erinnerte ich mich daran, dass Honig uns – als quasi fast Zeltnachbarn – informiert hatte, dass er einen Zeltplatzgig spielen würde. Zusammen mit Jonas David, Towns Of Saints und Florian Ostertag spielten sie sicher einen Kettcar-Auftritt lang. Alles lauschte bedächtig, Florian schaufelte sich vorher noch eine Dose Spaghetti in den leeren Magen und der Platz um den kleinen Pavillon füllte sich immer mehr. Für Stefan Honig war es sicher ein toller Moment, als das zum größten Teil sitzende Publikum bei seinen Songs mitsang.

Haldern13_LocalNatives2Ähnlich entspannt ging es bei den Local Natives auf der Hauptbühne weiter. Die Menschen tanzten, grinsten, schmissen Konfetti und ließen wieder Seifenblasen fliegen. Währenddessen machten sich ein paar verrückte Finnen in verrückten Kostüm für ihren Auftritt im Spiegelzelt bereit, der bei Rubik nicht selten mit Electrogedöns einhergeht. Ein Mann, eine Gitarre (sowie eine Armada an Effektgeräten und Loopern)… mehr brauchte Denis Jones nicht für seinen fazinierenden Elekto-Folk. Und wenn eine Gitarrensaite kaputt geht, kanns auch auf dem Klinkenstecker weitergehen. Ausserdem die schicksten Socken auf dem Haldern. Die Alabama Shakes hingegen brachten gleichzeitig den Soul auf den Reitplatz.

Doch eigentlich warteten alle nur auf einen: Glen Hansard. Und wer am “Morgen” die Augen offen gehalten hat, hat ihn bereits bei Duologue auf der Erde sitzend gesehen. Später stellte er auch noch seine Band “The Frames” vor, mit denen er unter diesem Namen und bevor er ein Oscar-Gewinner wurde, zusammen spielte. Der wohl zauberhafteste Moment des Festivals war wohl, als er eine Frau aus dem Publikum auf die Bühne holte (wirklich eine Rarität auf dem Festival) und mit ihr zusammen “Falling Slowly” sang. Mit so viel Ergriffenheit konnten Half Moon Run nur auf der Biergartenleinwand gesehen werden. Aber dennoch lieferten sie auch einen der besten Auftritte ab. Während Regina Spektor ihr gefühlt ewiglanges Set spielte, wurden die letzten Poptaler ausgegeben – diesjährig erstmalg aus Plastik und eintauschbar gegen Essen, Trinken, Pinkeln und Dusche. Den Abend und zeitgleich das Festival auf der Reitwiese schlossen die Dänen von Efterklang, die mit ihrem speziellen Postrock-Sound und sympathischen Jungs die wenigen Verbliebenen um den Finger wickelten.

Haldern13_mood6Und immer dann wenn die letzte Band auf dem Reitplatz zu Ende ist, dann kommt die Wehmut, dann schaut man zurück in die angestrahlten Baumkronen, zum Sternenhimmel, atmet die Luft, sieht ein letztes Mal den großen Mond am Ausgang überm Kopf schweben und denkt sich “Bis nächstes Jahr”.

Danke Haldern, dass du so bist wie du bist. Danke dass du so bleibst wie du bist, dass du einen heimisch fühlen lässt, dich nicht verstellst. Danke, dass ich mit dir wachsen kann, an dir. Danke, dass du mich teilhaben lässt an diesem kleinen Wunder, dass ich immer wieder nach hause komme – mitten im sagenumwogenen Haldern Blues – und wieder zig musikalische Neuentdeckungen im Kopf habe. Danke, dass du auch zu den Menschen gut bist, die nicht ganz so überzeugt von dir sind. Danke, dass ich mit dir alt werden darf!

Mehr Fotos gibts hier!

Erstveröffentlicht auf Concert News